TERA-GRAMM 05/2016

Good-Newsletter als PDFpdf


Highlige Weihnachten
Nehmen Sie sich bitte etwas Zeit

Damit eine Arznei in Deutschland zugelassen werden kann, wird sie zuerst 14 Jahre lang getestet. So eine Studie kostet derzeit etwa 600 Millionen Euro, die letztendlich der Konsument zahlt. Inzwischen weiß fast jeder Mensch, dass es Placebos gibt – ein Scheinmedikament. Einfache Zuckerpillen oder eine Salzlösung bringen den Menschen heilende Erlösung. Bei Gastritis, Arthritis, Hepatitis, Neurose, Tuberkulose und sogar noch schlimmerer Diagnose haben sich Placebos als wirksam erwiesen. In Einzelfällen wurde sogar Vollheilung nachgewiesen. Die Erfolgsquote beträgt etwa 20 %, das heißt gesund wird im Schnitt etwa jeder fünfte Patient. Weltweit gesehen sind es zwar ziemlich viele, doch immer noch weniger als durch konventionelle Therapien. Doch bei allen Beschwerden muss die Behandlung einfach richtig inszeniert werden, damit die durch das Placebo hervorgerufene Wirkung einsetzt. Das Stichwort ist Glaube, der Berge versetzt. Wenn zum Beispiel ein Patient an moderne Medizin glaubt, macht für ihn der Besuch in einer modernen Klinik Sinn. Lange Flure, weiße Kittel, modernes Laborzubehör. Ein Chefarzt persönlich beeindruckt mit sicherem Auftreten, erklärt ausführlich die Wirkungsweise von Tabletten, sagt etwas von Neurotransmittern, Enzymen, Nanomolekülen etc. Das weckt beim Patienten Vertrauensgefühle.

Wenn ein Mensch esoterisch veranlagt ist, hilft ihm kein Arzt, sondern eher ein ganzheitlich tätiger Spezialist, der seine Kunst irgendwo in China lange Jahre gelernt hat und ein entsprechendes Zertifikat an seiner Wand hängen hat. Wenn er dem Patienten dann noch sagt, seine Arznei sei ein aus Brennnesselblättern, Hasenharn und Ziegenmist gewonnenes Substrat, das in einem Bioresonanzapparat mit positiver Energie aufgeladen wurde, dann erhöht das markant den therapeutischen Wirkungsgrad.

Placebo-Forscher konnten auch experimentell erfassen, dass zu jeder Krankheit bestimmte Farben und Formen von Arzneien passen. Bei Schmerzen hilft weiß, mittelgroß und teilbar, bei Allergien wirken weiße kleine Pillen wunderbar; diese helfen auch bei Störungen der Herz-Kreislauf-Funktion. Rosa und glänzend hilft bei Depressionen. Bei Grippe oder anderer Virusinfektion helfen Kapseln oder eine Injektion. Bei Husten und Übelkeit wirkt am besten Saft. Bei Schlafstörungen hilft grün, so behauptet die Wissenschaft. Einnehmen soll man die
Pillen sechsmal täglich, zwei Stunden vor dem Essen, zermahlen, aufgelöst, erhitzt, ausgepresst. Ein dermaßen aufwendiges Ritual verbessert die Wirkung radikal.

Wird der Therapeut dazu noch selbst überzeugt, er gäbe ein richtiges Medikament, so erhöht sich die Erfolgsquote von Placebos bis auf 90 %!
Dabei hat ein Placebo keine Nebenwirkungen. Es trainiert die körpereigene Immunabwehr und kostet nichts. Was will man noch mehr?!

Die beste Nachricht des Jahres: Placebo-Pillen können Sie auch selbst erwerben, das wird Ihnen die Wirkung keineswegs verderben. Hauptsache ist, Sie glauben, dass das Placebo Wirkung hat, dann erzielen Sie den gewünschten Wirkungsgrad.

Placebo macht Kinder froh und Erwachsene ebenso!
Glaube kann heilen!


Liebe Leserinnen, liebe Leser

Jesus wirkte Wunder. Placebo Domingo nicht. Jesus konnte über Wasser gehen. Ob er auch auf dem Land schwimmen konnte, ist nicht sicher überliefert, aber zuzutrauen ist es ihm.

Ein junger Mediziner ist verunglückt und liegt in der Klinik. Obwohl er seine Dosis Schmerzmittel erhalten hat, verlangt er nach mehr. Der behandelnde Arzt gibt seinem Drängen nach und verabreicht ihm, wie er sagt, eine Extradosis eines besonders starken Schmerzmittels. Der Patient ist erleichtert. Nach 20 Minuten sind die Schmerzen wie weggeblasen, genau wie er es erwartet hatte. Doch dann, beim Abschied, erfährt er die Wahrheit: Er hatte bloß eine Tablette aus Traubenzucker (ein Placebo) bekommen. Wir wissen es alle und die Forschung hat es längst bewiesen: Die bloße Erwartung, dass ein Medikament wirkt, kann echte Veränderungen im Körper auslösen.

Oder: „Qualität hat ihren Preis!“ Diesen Slogan haben die meisten verinnerlicht. So steigert der teurere Energy-Drink die Konzentrationsfähigkeit scheinbar mehr als der preisgünstige, auch wenn es sich um genau das gleiche Getränk handelt.

Unsere Erwartungen steuern unser Erleben, sie sind sogar stärker als die Wirklichkeit. Das, was wir annehmen, finden wir meistens bestätigt, auch wenn die Fakten dagegen sprechen. Dinge, die unsere Vorannahmen dagegen widerlegen, werden kaum wahrgenommen. Warum benutzen wir die Macht der Erwartungen nicht einmal ganz anders? Die Bibel gibt dazu interessante Anregungen. Da gibt es die etwas schräge Geschichte mit dem Feigenbaum (Markus 11,12–14 und 20–25).

Jesus ist mit seinen Jüngern auf dem Weg nach Jerusalem, als sie an einem Feigenbaum vorbeikommen. Jesus hat Hunger. Aber der Baum trägt keine Früchte. Das ärgert ihn. Er spricht zu dem Baum und macht seinem Ärger Luft. Sie ziehen weiter. Ein paar Tage später, auf dem Rückweg, kommen sie wieder an dem Baum vorbei. Er ist komplett verdorrt, von den Blättern bis zur Wurzel. Petrus, einer seiner Jünger, vermutet, dass Jesus ihn verflucht haben muss. Das glaube ich zwar nicht, aber Jesus nutzt die Gelegenheit, um seinen Freunden etwas Wesentliches zu vermitteln. Seine Lektion mutet allerdings etwas seltsam an. Er erklärte, dass es nicht außergewöhnlich sei, zu Dingen zu sprechen und zu erleben, dass sie tun, was man ihnen sagt. Jesus tat so etwas ständig, er sprach z. B. mit dem Sturm und beruhigte ihn auf offener See mit ein paar Worten oder bedrohte erfolgreich das lebensgefährliche Fieber einer älteren Frau.

Für mich wäre es einfacher, er hätte gesagt: „Tja, Jungs, ich weiß, was ihr hier gesehen habt, ist beeindruckend, aber ihr werdet das leider nie hinbekommen! Ich bin schließlich der Sohn Gottes, ein Profi.“ Tatsächlich hat er ganz anders reagiert: Er erklärte, dass sein Umgang mit den Dingen unbedingt zur Nachahmung empfohlen sei. Er forderte seine Jünger sogar auf, Ähnliches zu tun! Die Geschichte endet mit dem Satz: „Alles, was ihr bittet in eurem Gebet, glaubt nur, dass ihr es schon erhalten habt, dann wird es euch zuteil.“

Ich versuche, die große Macht der Erwartungen auch in meinem Glauben einzusetzen. Glaube versetzt Berge. Der größte Gebetskiller ist die Erwartungslosigkeit. Und auch wenn andere um mich herum behaupten, ich würde im Glauben einem Placebo-Effekt erliegen, auch egal, Hauptsache es hilft!

Wir können unsere Vorstellungskraft als Heilmittel nutzen. Glaube kann nicht nur Berge versetzen, Glaube kann auch heilen. Jesus wirkte Wunder. Wenn wir an Wunder glauben, kann uns das stark machen und heilen. Weihnachten ist eine magische Zeit. Wünschen Sie sich etwas und glauben Sie fest daran, dass Sie es im nächsten Jahr erhalten werden. Dann lassen Sie sich überraschen, was geschehen wird! Sie werden staunen!

Das gesamte TERAPON-Team wünscht Ihnen und Ihren Lieben wundervolle Weihnachten und ein wunderbares Neues Jahr 2017 mit vielen magischen Momenten!

Und wer weiß? Vielleicht ist TERAPON ja Ihr Schlüssel zu mehr Gesundheit?! Es grüßt Sie herzlich

Ihr Dr. Christian Lüdke